Biografie

 
 

Bis 1989 erhält er von der volkseigenen Industrie -, landwirtschaftlichen Betrieben, öffentlichen und kommunalen Einrichtungen, Aufträge. Daneben schafft er Bilder in freier Malerei, vor allem mit Motiven seiner altmärkischen Heimat und seiner malerischen Stadt. Bis zur Einheit Deutschlands erfährt Thoma intensive Unterstützung und Wertschätzung durch die Stadtväter seiner Heimatstadt, u.a. gestaltete er im Rathaussaal ein Wandbild zur Stadtgeschichte.    

Ab 1989 erwerben seine Werke fast ausschließlich Privatpersonen, von denen der Maler Thoma weiterhin Auftragsmalereien und Gemälderestaurationen übertragen bekommt.

Eines seiner Arbeiten (Hahnenkämpfe) erwirbt das Staatsmuseum Havanna.

Im Jahr 2007 trennte sich Thoma von seiner Heimatstadt und zog nach Rostock, wo er nunmehr in seinem Atelier mit Galerieteil, in der ausschließlich seine Malerei zu sehen ist, arbeitet.

 

Der Maler Thoma wird 1939 in Tangermünde, in der Altmark, geboren,

wächst dort auf und besucht die Volksschule. Sein Zeichenlehrer erkennt seine außergewöhnliche Begabung und befreit ihn vom Zeichenunterricht.

Nach der Schulzeit muss Thoma den Beruf eines Stellmachers erlernen, arbeitet 2 Jahre in seinem Beruf, wird jedoch überwiegend entsprechend seiner künstlerischen Begabung eingesetzt.

Thoma reicht 1960 seine Bewerbungsmappe an die Fachhochschule für angewandte Kunst in Berlin ein, wird angenommen.

Nach dem Studium von 1961-1966 zieht es ihn in seine Heimatstadt zurück.  Ab 1970 arbeitet er in Tangermünde als freischaffender Maler und Grafiker.

Kurzzeitig schließt Thoma sich 1968 dem Verband der bildenden Künstler an und arbeitet als Gastmaler, zieht sich jedoch wieder zurück.

Thoma lebt und arbeitet nunmehr sehr zurückgezogen, sucht und findet seinen eigenen Stil.